"Alice, Probably" reimagines Lewis Carroll's "Alice's Adventures in Wonderland" as a psychological and emotional
journey through early adulthood. This contemporary stage adaptation uses comedy, drag,
visual arts and more to tell the story from the perspective of queer, neurodivergent and migrant artists from different generations,
as it relates to their own experiences and those of their peers.
In addition to the theatre performance, the attendees will have the unique opportunity to see an exhibition of artworks by Kat Zelenka:
a Vienna-based artist who creates mixed-media artworks and relief prints with a strong emphasis on
feminist and anti-capitalist social commentary.
Co-Director Juliette Heritage will also host a series of theatrical workshops about the play for Viennese pupils
from the 5th school year onwards. Participants will learn about theatre in an accessible way,
get to know key scenes and characters from the play, and reflect on themes such as identity, belonging and courage.
Directed by: Juliette Heritage and Lin Riva Produced by: Julia Sobota Assisted by: Nancy Lappa Starring: Philippa Hoffmann, Jasmin Nimsaj, Isabel Eggeler, Vlada Petrova, Nick Kanada,
Claudia Linzer, Nathalie Rettenbacher, Christopher Ritsch
Drei Tage lang wird die Kunsttankstelle Ottakring zum Resonanzraum für Kunst, Literatur und experimentelle Praxis.
Die Gruppenausstellung SEHNSUCHT versammelt die Multimedia-Fluxuskunst von Ines Eck, die „Kritzelbilder" von Christian Tschinkel sowie die Konzeptfotografie und „Asphaltkonzepte" von StudioPS / Peter Schaden. Zwischen Bild, Spur, Aktion und Dokument entsteht ein vielschichtiger Dialog über das, was Menschen bewegt, antreibt und verbindet. Die Idee von Kunst als offener Möglichkeit zwischen Werk, Text und Ereignis knüpft dabei an konzeptuelle und Fluxus-orientierte Ansätze an. Begleitend finden das Finale des Wiener Werkstattpreises 2026 mit Preisverleihung, der TRAFOZONE KI & Kunst Workshop, eine Lesung mit Klaus und Martina Sinowatz sowie eine Verlagspräsentation der edition fza statt. Die Veranstaltung versteht sich als Ort der Begegnung, des Austauschs und der künstlerischen Transformation.
Öffnungszeiten:
22.10., 15-22 h (Pre-Opening)
18.00 h Finale Wiener Werkstattpreis 2026
23.10., 15-21 h | 19.00 h Vernissage
24.10., 15-21 h | 19.00 h Finissage und Lesung Klaus & Martina Sinowatz
RZeitgenössische Musik trifft digitale Klangwelten
Von 29. bis 31. Oktober 2026 findet in der Kunsttankstelle Ottakring die 16. Ausgabe von re_composed statt.
Das Festival widmet sich zeitgenössischer Musik im digitalen Kontext und zeigt an drei Abenden, wie unterschiedlich sich Komposition
heute zwischen akustischen Instrumenten, Elektronik, Improvisation, algorithmischen Verfahren, Samples und audiovisueller
Performance entwickeln kann.
Das Programm spannt dabei einen weiten Bogen: Lukas Lauermann verbindet Cello mit Elektronik, Samplern und Tapes,
Barbara Togander & Vinzenz Schwab arbeiten mit Turntables, Stimme, Samples und algorithmischer Live-Elektronik,
während Ulrich Troyer Dub, Bassmusik und elektronische Klangräume erforscht. Das Berliner Duo Aquarium erzeugt
mit analogen Synthesizern psychedelische Strukturen aus Licht und Klang, Verena Zeiner transformiert ihr eigenes
musikalisches Archiv in hybride elektroakustische Kompositionen und Matthias Loibner führt die Drehleier zwischen Tradition,
Experiment und Elektronik in neue Klangräume. Am dritten Festivalabend verbindet Roozbeh Nafisi auf dem
Santur Elemente altpersischer Musik mit einer persönlichen zeitgenössischen Musiksprache und lässt in seinen „Instrumentenliedern"
das Instrument selbst zum Sänger werden. Hui Ye verschmilzt in „OM A RA PA CA NA DI" ihre eigene Stimme mit den phonetischen
Eigenschaften KI-basierter Sprachsynthese und untersucht die Übergänge zwischen menschlicher Stimme und algorithmischen Körpern.
Jung an Tagen beschließt das Festival mit radikal abstrakter, psychoakustischer Computermusik, die mit Wiederholung, algorithmischen
Strukturen und körperlicher Desorientierung die Grenzen elektronischer Musik und Wahrnehmung auslotet.
31.10.2026
19:00 | Roozbeh Nafisi
20:00 | Hui Ye
21:00 | Jung an Tagen
re_composed #16 | 29.–31. Oktober 2026 | Kunsttankstelle Ottakring, Grundsteingasse 45, 1160 Wien.
Konzerte jeweils um 19:00, 20:00 und 21:00 Uhr, Einlass 15 Minuten vor Konzertbeginn.
Eine Kooperation von paraflows, Gesellschaft für Klangreihenmusik und Kunsttankstelle Ottakring